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Maisanalysen 2020

Erste Maisanalysen aus 2020 liegen vor!

Nachdem der Mais im südlichen Niedersachen aufgrund geringerer Niederschläge wieder früh geerntet werden musste, stammen die meisten Proben aus diesem Kundengebiet. Die Ergebnisse beziehen sich auf Proben aus bereits einsilierten Silohaufen. Frischmaisergebnisse wurden auch analysiert, die Daten weichen jedoch kaum von denen der Silohaufen ab. Frischmaisproben sind vor allem dann hilfreich, wenn Silagehaufen schnell wieder geöffnet werden müssen. Auf diese Weise kann die Ration bereits beim Verfüttern der neuen Maissilage mit deren Werten berechnet werden.

Die analysierten Proben weisen einen durchschnittlichen Trockenmassegehalt von 35,42 % auf. Das bedeutet, dass hier auch Silagen dabei waren, die schon trockener geworden sind. Gerade bei höheren TS-Gehalten muss beim Silieren auf eine sehr gute Verdichtung geachtet werden, damit es nicht zu Nacherwärmungen kommt.

Der Fasergehalt von 43,37 % passt zu den leider wieder niedrigeren Stärkegehalten von durchschnittlich 26,89 %. Hier sieht man, dass das Wasser wieder in der Vegetationsperiode gefehlt hat. Im nördlichen Niedersachsen und Schleswig-Holstein werden die Stärkegehalte aufgrund einer besseren Niederschlagsverteilung voraussichtlich höher sein.

Die Stärkeverdaulichkeit ist mit 72,25 % noch gering, die Stärke ist also noch nicht so schnell verdaulich. Durch die Lagerdauer verändert sich die Verdaulichkeit im Laufe der Zeit. Interessant für die Rationsgestaltung ist es, ab wann die Verdaulichkeit schneller wird und in der Ration mögliche Änderungen gemacht werden müssen. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, regelmäßig alle 6 Wochen neue Silageproben zu ziehen, um diesen Verlauf zu kontrollieren.

Die Faserverdaulichkeit (NDFD30) ist bei den analysierten Silagen schon recht hoch. Die Faserverdaulichkeit wird über die Aufwuchsbedingungen der letzten 6 Wochen vor der Ernte beeinflusst. Da der Mais aus diesen Proben vielerorts nicht genügend Wasser hatte, lagerte die Pflanze wenig Lignin ein, so dass die höhere Faserverdaulichkeit resultierte. Solche Silagen mit nur mäßigen Stärkegehalten können jedoch recht gut melken, weil ein größerer Teil der Energie aus der Faser kommt. Abzuwarten bleibt, wie die Faserverdaulichkeit im nördlichen Niedersachen und in Schleswig-Holstein sein wird, wo der Mais bis zur Ernte sehr gute Aufwuchsbedingungen hatte.

 

 

 

TS-Gehalt

 

Rohprotein

 

ADF

 

aNDFom

NDFD30

(Faserver-

daulichkeit)

 

Stärke

Stärke-

verdaulich-

keit

NFC

(Nicht-Faser-

Kohlenhydrate)

 

35,42%

 

8,21%

 

25,23%

 

 

43,37%

 

 

63,14%

 

26,89%

 

72,25%

 

42,04%

 Alexander Schirmer

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