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Futterprobenentnahme

Futterprobenentnahme und -versand

Um ein aussagekräftiges Analysenergebnis eines Futtermittels zu erhalten, ist eine repräsentative Futterprobe für die Laboruntersuchung absolut notwendig. Nur so kann ein Futtermittel optimal bewertet und in der Rationsberechnung berücksichtigt werden. Die Herausforderung dabei ist von einem aus mehreren Tonnen umfassenden Futtermittel eine repräsentative Probenmenge von ca. 500 g zu entnehmen.

Futterprobenentnahme aus dem Silohaufen mit einem Bohrstock

Die Futterprobenentnahme mithilfe eines Bohrstocks ist ein gutes Instrument, um einen noch geschlossenen Silohaufen vor dem Öffnen analysieren zu lassen. So erhält man einen ersten Einblick in die Nährstoffgehalte und Verdaulichkeiten der Silage, um diese bereits vor dem Füttern in der zukünftigen Rationsplanung zu berücksichtigen. Jedoch ist zu beachten, dass nach dem Öffnen der Silage weitere Futterproben aus der Anschnittsfläche entnommen und analysiert werden sollten, denn die Futterprobe, die mit einem Bohrstock gezogen wurde, repräsentiert lediglich einen minimalen Teil des Futters.

 

 


Futterprobenentnahme aus dem Siloanschnitt mit einer Fräse

Sobald der Silohaufen geöffnet ist und an die Kühe gefüttert wird, ist eine regelmäßige Probenentnahme aus dem Siloanschnitt zu empfehlen. Der Siloanschnitt repräsentiert dabei das aktuell auf dem Betrieb gefütterte Futter. Wie empfehlen eine Probenfrequenz von vier bis sechs Wochen in Abhängigkeit der Betriebsgröße.

Da sich die Trockenmassegehalte sowie Nährstoffgehalte und Verdaulichkeiten von links nach rechts und von oben nach unten stark unterscheiden können, ist die Futterentnahme mithilfe einer Fräse die optimalste Technik, um eine repräsentative Futterprobe zu erhalten. Dazu kann eine Fräse von einem selbstfahrenden Futtermischwagen oder angebaut an einen Frontlader genutzt werden. Das nachfolgende Video zeigt wie eine optimale Siloprobenentnahme mit einer Fräse funktioniert.

 


Steht dem Betrieb keine Fräse zur Verfügung, muss dennoch eine möglichst repräsentative Futterprobe aus dem Siloanschnitt entnommen werden. Dazu werden mindestens neun Unterproben in W-Form direkt aus der Anschnittsfläche entnommen. Wichtig dabei ist, dass die Anschnittsfläche frisch ist. Daher ist zu empfehlen, dass die Siloprobe direkt nach der täglichen Futterentnahme entnommen wird. Die so gewonnenen Unterproben werden per Hand durchmischt. Daraus wird schließlich eine Probe von ca. 500g in einem Probenbeutel luftdicht verschlossen.

 

 


Idealerweise nutzen Sie für Ihre zu analysierenden Futterproben unsere Versandeinheiten, die aus einem vorfrankierten Versandkarton sowie zwei Probenbeuteln bestehen. Diese Versandeinheit können Sie hier bestellen. Bitte vergessen Sie nicht, das Probenlabel auf dem Probenbeutel vollständig auszufüllen.

Stehen Ihnen unsere Versandeinheiten nicht zur Verfügung, können Sie alternativ auch eigene Probenbeutel (z.B. Gefrierbeutel, Besamungshandschuh) nutzen. Dazu bitten wir Sie, den Probenbegleitschein auszudrucken, vollständig auszufüllen und den zu analysierenden Futterproben beizulegen. Vergessen Sie nicht, die Probenbeutel zu beschriften, damit eine eindeutige Zuordnung vorgenommen werden kann. Den Probenbegleitschein finden Sie im Download-Bereich.

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